Lyred

Mein Untertitel

Andere Zeiten-anderes Gedicht! Wir lassen mal Felix Kraxen ruhn und widmen uns den Zeitläuften:


Corona-Zeit


Die Welt malad, es ist so fad,
es herrscht die große Stille,

da ist ein jeder desperat,
es plagt ihn manche Grille.

Was soll man tun außer zu ruh‘n
und in die Glotze stieren,
zu sehen, wen sie interviewen
und Opfer aufaddieren.

Mal seh‘n, was Dax und Dow so machen,
wie sie nach unten tanzen,
der crash ist nah, wann wird es krachen,
schon taumeln die Finanzen.

Politiker, zur Tat bereit,
drohen mit dem Finger:

„Ein jeder bleib in Einsamkeit
in seinem Arbeitszimmer,

wir sind ja da, ihr Schäfelein,
wir drucken euch Kredite,
das Drucken muss jetzt wieder sein,
jetzt nützt es euch, na bitte!

Und kommt der crash, dann machen wir
aus Euro einfach Gulden,
damit die Währung sich halbier‘
zu senken uns’re Schulden.

Und hättest du Klosettpapier,
wie heut, in den Regalen,
mit härt’rer Währung tätest du
wohl das nicht gern bezahlen.

Dran siehst du, wie die Politik
für dich sehr nützlich ist,
drum bleib schön brav und maule nit,
bleib weiter Fatalist.“


Liebe Leserinnen und Leser, bleiben wir gelassen, freuen wir uns, dass uns diese gefräßige Corona noch nicht erreicht hat.

Euer HED